Besenreiser behandeln
Besenreiser sind feine, oberflächlich sichtbare Venen, die vor allem an den Beinen auftreten. Sie sind in den meisten Fällen medizinisch unbedenklich, werden jedoch häufig als kosmetisch störend empfunden.
Dank moderner Lasertechnologie können viele Besenreiser heute gezielt und schonend behandelt werden – ohne operativen Eingriff und ohne längere Ausfallzeiten.
Was sind Besenreiser?
Besenreiser sind kleine, dauerhaft erweiterte Blutgefäße direkt unter der Hautoberfläche. Sie erscheinen als rötliche, bläuliche oder violette Äderchen und treten häufig an Oberschenkeln, Unterschenkeln oder in der Kniekehle auf.
Begünstigt werden sie unter anderem durch:
- genetische Veranlagung
- hormonelle Veränderungen
- zunehmendes Alter
- langes Stehen oder Sitzen
- Schwangerschaften
Auch wenn Besenreiser meist harmlos sind, können sie das persönliche Wohlbefinden beeinträchtigen.
Wann ist eine Behandlung sinnvoll?
Viele Patient*innen entscheiden sich für eine Behandlung, weil sie sich wieder wohler in kurzen Hosen, Röcken oder Badebekleidung fühlen möchten.
Vor jeder Behandlung sollte jedoch beurteilt werden, ob tatsächlich nur Besenreiser vorliegen oder ob eine zugrunde liegende Venenerkrankung ausgeschlossen werden sollte.
Eine sorgfältige dermatologische Untersuchung bildet deshalb die Grundlage jeder Therapie.
Wie funktioniert die Laserbehandlung?
Für die Behandlung verwenden wir einen modernen Nd:YAG-Gefäßlaser.
Der Laser gibt seine Energie gezielt an die erweiterten Blutgefäße ab. Durch die entstehende Wärme verschließen sich die behandelten Gefäße und werden anschließend vom Körper schrittweise abgebaut. Das umliegende Gewebe bleibt dabei weitgehend geschont.
In den Wochen nach der Behandlung verblassen die behandelten Besenreiser nach und nach.
Wie viele Behandlungen sind notwendig?
Die Anzahl der Behandlungen hängt von Größe, Anzahl und Ausprägung der Besenreiser ab.
In vielen Fällen sind etwa drei Behandlungen im Abstand von mindestens sechs Wochen sinnvoll, um ein gleichmäßiges Ergebnis zu erreichen.
Welche Therapie in Ihrem Fall empfehlenswert ist, besprechen wir im persönlichen Beratungsgespräch.
Was ist nach der Behandlung zu beachten?
Eine besondere Vorbereitung ist in der Regel nicht erforderlich.
Nach der Behandlung sollten direkte Sonneneinstrahlung, Solarium, Sauna und Dampfbäder für einige Zeit vermieden werden, damit die Haut optimal abheilen kann.
Stützstrümpfe oder Bandagen sind nach einer Laserbehandlung üblicherweise nicht notwendig.
Für wen eignet sich die Behandlung?
Die Lasertherapie eignet sich insbesondere für Menschen,
- die sich an sichtbaren Besenreisern stören,
- die eine schonende Behandlung ohne operativen Eingriff wünschen,
- deren Besenreiser für eine Lasertherapie geeignet sind.
Ob die Behandlung die passende Lösung ist oder eine andere Therapie sinnvoller wäre, klären wir im persönlichen Gespräch.
Häufige Fragen
Sind Besenreiser gefährlich?
In den meisten Fällen sind Besenreiser harmlos. Dennoch empfiehlt sich vor einer Behandlung eine ärztliche Beurteilung, um andere Venenerkrankungen auszuschließen.
Ist die Behandlung schmerzhaft?
Die meisten Patient*innen empfinden die Behandlung als gut tolerierbar. Während der Laserpulse kann ein kurzes Wärme- oder Stechgefühl auftreten.
Sind die Besenreiser danach dauerhaft verschwunden?
Die behandelten Gefäße werden dauerhaft verschlossen und anschließend vom Körper abgebaut. Neue Besenreiser können jedoch im Laufe der Zeit entstehen.
Kann die Behandlung auch im Sommer durchgeführt werden?
Grundsätzlich ja. Wichtig ist jedoch, die behandelten Hautareale anschließend konsequent vor intensiver Sonneneinstrahlung zu schützen.
Nächster Schritt
Nicht jede sichtbare Vene muss behandelt werden. Aber wenn Sie sich an Besenreisern stören, gibt es heute schonende und wirkungsvolle Möglichkeiten.
Gemeinsam klären wir, welche Behandlung für Ihre Haut sinnvoll ist und welches Ergebnis realistisch erreicht werden kann.